Das Garen ist eine schonende Art, um Gerichte zuzubereiten. Die Speisen behalten ihren Eigengeschmack, Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten. Der Koch benötigt zwar etwas mehr Zeit als mit einem Druckkochtopf, dafür aber kann nichts anbrennen oder überkochen.
Dass es beim Dampfgarer nicht immer ein teures Einbaugerät sein muss, zeigt die Stiftung Warentest in der Ausgabe 02/2012: Im internationalen Gemeinschaftstest mit anderen Konsumentenschutzorganisationen wurden 20 Dampfgarer getestet, davon waren neun zum Einbau vorgesehen und elf mobile Tischgeräte. Bei den Bewertungskriterien wurde neben dem Garen selbst auch auf die Handhabung, den Stromverbrauch und die Sicherheit großer Wert gelegt. Alle Geräte schnitten beim Dampfgaren gut ab, die mobilen Geräte konnten mit den großen Brüdern durchaus mithalten.
Die Funktionsweise ist ähnlich: Erhitztes Wasser steigt auf und gart die Speisen, die in Garkörben liegen, bei einer Temperatur von ungefähr 100 Grad. Das Restwasser kondensiert und tropft in einen Auffangbehälter. Zumeist sind drei übereinander angeordnete Garbehälter zu finden, um auch alle für die Mahlzeiten notwendigen Speisen gleichzeitig zubereiten zu können. Die Garzeit wird entweder über einen Drehschalter oder auf Knopfdruck eingestellt. Manche Geräte verfügen über halb automatische Programme, bei denen die Zeit vorprogrammiert ist. Ein Tipp noch: Verwenden Sie unbedingt einen Topflappen, da die Garbehälter sehr heiß werden können!
Das Testergebnis stellte übrigens wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis, dass Qualität nicht teuer sein muss.
Testsieger Tischgeräte
1.) Braun FS20 (etwa 59 Euro)
2.) Morphy Richards (etwa 150 Euro)
3.) Philips HD9140/91 (etwa 80 Euro)
Testsieger Einbaudampfgarer
1.) Bosch HBC24D553 (etwa 1.090 Euro)
2.) Bauknecht ESTM 8145 PT (etwa 1.300 Euro)
3.) Miele DG 5061 (etwa 1.680 Euro)




